Patpong Road – Die Straße des schmuddeligen Sextourismus in Bangkok

Selbst die krassen Vorurteile und Stereotypen bestätigen die Pussy-Ping-Pong-Shows in der Patpong Road in Bangkok. Müde, gelangweilte, dicke Frauen stecken seltsame Dinge in ihre Muschi und ziehen sie mit einem ausdruckslosen Gesicht wieder heraus. Aber auf die Gesichter der Damen achtet sowieso niemand. Stars der Show sind Schamlippen! Pussy-Ping-Pong-Shows – das ekelhafte Highlight der Patpong [...]

Selbst die krassen Vorurteile und Stereotypen bestätigen die Pussy-Ping-Pong-Shows in der Patpong Road in Bangkok. Müde, gelangweilte, dicke Frauen stecken seltsame Dinge in ihre Muschi und ziehen sie mit einem ausdruckslosen Gesicht wieder heraus. Aber auf die Gesichter der Damen achtet sowieso niemand. Stars der Show sind Schamlippen!

Pussy-Ping-Pong-Shows – das ekelhafte Highlight der Patpong Road

Natürlich ist das Licht zwielichtig und die Bar dreckig. Die Abzocke ist ebenfalls obligatorisch. Nach einer 12-minütigen Show gibt die Puffmutter uns eine nicht nachvollziehbare Rechnung, der jegliche vertragliche Grundlage fehlt. Ich mache die Dame darauf aufmerksam, während auf der Bühne eine Banane zwischen den Schamlippen einer Thai Frau verschwindet.

Wir verlassen den Laden entrüstet und verpassen den Höhepunkt des Abends. Die Ananas und als Höhepunkt der Show, die Rasierklingen, verschwinden ohne uns in einer Vagina. Oder auch nicht. Meine Freundin und ich waren die einzigen Gäste. Möglicherweise machen die Ladys eine Pause, bis Schlepper auf der Straße die nächsten Gäste hereingelockt haben. Vor der Tür versucht man uns direkt wieder zur nächsten Pussy Show abzuschleppen.

Neben der Khao-San-Road ist die 200 Meter kurze Patpong Road, die Silom Road und Surawong Road verbindet, die berühmteste Straße Bangkoks und sie sind sogar noch viel schäbiger. Während die Khao-San-Road sich mehr und mehr herausputzt, verdreckt die Patpong Road jeden Tag um ein vielfaches. Ansehnlich war das Rotlichtviertel nie, heute liegt jedoch eine dicke Schicht Dreck auf der Straße der zwielichtigen Geschäfte.

Der Sextourismus hat sich schon lange in anderen Bereichen Bangkoks etabliert und der Patpong Road das schmutzige Geschlecht überlassen: Fette Frauen, die sich mit Ananas befriedigen, oder zumindest so tun als ob.

 

Gay Szene in der Nähe der Patpong Road

Die Schwulenszene in der Nachbarstraße sieht etwas netter aus. Hier sollte „Cock-Golf“ oder „Cock-Baseball“ als männliches Gegenstück gezeigt werden. Aber diese Sportarten sind viel komplizierter als „Pussy Ping Pong“ und daher wahrscheinlich nicht vorhanden.

 

Muss man die Patpong Road in Bangkok besucht haben?

Thailand - Bangkok - Patpong Road - Pussy Ping Pong Show

Gammelig und schäbig: so muss ein Rotlichtviertel sein. Und die Patpong ist es auch. So war sie schon immer. Das Sexgeschäft in Bangkok hat sich wohl eher „unter der Haube“ verändert. Auf der Patpong findet immer weniger statt. In anderen Teilen Bangkoks läuft mittlerweile das eigentliche Geschäft bzw. es verlagert sich die Prostitution der tausenden Freelancer online auf Seiten wie ThaiFriendly.com und ThaiCupid.com.

Die Patpong Road sonnt sich hingegen im zweifelhaften Ruhm vergangener Zeiten, ist heute mehr Touristenattraktion als Bordell und wird von neugierigen Menschen besucht, die niemals die sündige Meile ihrer Heimatstadt besuchen würden.

Da Sextourismus in Thailand immer ein Thema für Reisende ist, erzeugt ein Besuch auf der Patpong Road die Illusion, dass man sich in Thailand auskennt. Jeder, der jemals irgendwo auf der Welt ein Rotlichtviertel gesehen hat, kann auf einen Besuch getrost verzichten. Dass Autor Alex Garland in seinem Buch „The Beach“ die Patpong als „must-see“ im selben Atemzug mit den prächtigen Tempeln Borobudur (Java / Indonesien) und Angkor Wat (Kambodscha) bezeichnet, halte ich für völlig übertrieben.

Wie oben bereits gesagt: Es ist nur ein weiteres Rotlichtviertel mit allem, was dazugehört: tagsüber trist, traurig, dreckig. In der Nacht bunt und laut. Der Unterschied zur Hamburger Reeperbahn besteht lediglich in den zahlreichen Verkaufsständen für gefälschte Markenartikel und der höheren Wahrscheinlichkeit, Opfer von Taschendieben zu werden. Es gibt nichts wirklich Einzigartiges hier, dass einen Besuch lohnenswert macht!

Bilder: pictures-thailand.com

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